Der US-Finanzinvestor Apollo Global Management ist in den Bieterkampf um den deutschen Energiekonzern Uniper eingestiegen. Nach Informationen aus mit dem Verfahren vertrauten Kreisen legte Apollo ein unverbindliches Angebot vor.
Uniper war 2022 während der Energiekrise mit staatlicher Unterstützung von 13,5 Milliarden Euro gerettet worden. Der Bund hält derzeit 99,12 Prozent der Anteile.
Das Bundesfinanzministerium prüft einen Verkauf von bis zu 74,12 Prozent der Beteiligung. Neben Apollo sollen unter anderem der tschechische Energiekonzern EPH, ein Konsortium aus Brookfield und CPPIB, Equinor sowie ein Zusammenschluss von KKR und RWE Interesse bekundet haben.
Eine mögliche Transaktion könnte Uniper mit rund 10 Milliarden Euro bewerten. Der Bund will in den kommenden Wochen entscheiden, welche Interessenten in die nächste Runde des Verkaufsprozesses kommen.





