KÖLN – In der Kölner Altstadt sind in der Nacht zu Sonntag, dem 25. Oktober, zahlreiche Schaufensterscheiben beschädigt worden. Weil die Einschlagstellen wie Einschusslöcher aussahen, entstand zunächst der Verdacht, es könnten Schüsse gefallen sein. Die Polizei stellte jedoch klar, dass es sich nach den bisherigen Erkenntnissen nicht um Schüsse handelte. Die Scheiben seien offenbar mit einem Stein eingeschlagen worden.
An mehreren Schaufenstern im Bereich der Gürzenichstraße waren mindestens zwölf Einschlagstellen zu sehen. Auf dem Gehweg lagen Glasscherben. Vor dem Hintergrund der jüngsten Schuss- und Sprengstoffdelikte in Köln sorgten die Bilder bei Anwohnerinnen und Anwohnern für Verunsicherung.

Verdächtige Person an Polizei übergeben
Nach den vorliegenden Angaben überwältigten Sicherheitsmitarbeiter eines Lokals an der Kleinen Sandkaul gegen 1 Uhr nachts eine randalierende Person, hielten sie fest und übergaben sie anschließend der Polizei. Die Person gilt als tatverdächtig.
Das Motiv für die Sachbeschädigung ist bislang unklar. Die Ermittlungen dauern an.
In Köln wird derzeit in einer Reihe von Fällen ermittelt, bei denen Geschäfte, Lokale und Wohnhäuser mit Schüssen, Brandsätzen oder Sprengstoff angegriffen worden sein sollen. Die Polizei betonte jedoch, dass der aktuelle Fall anders gelagert sei und keine Schüsse abgegeben worden seien.
Foto: Kadir Ilboga


