Die Konzentration langlebiger Treibhausgase in der Atmosphäre hat 2025 neue Höchststände erreicht. Nach dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) lag der globale Mittelwert von Kohlendioxid (CO₂) bei 426,8 Teilen pro Million (ppm). Das sind 53 Prozent mehr als vor Beginn der Industrialisierung um 1750. Auch Methan und Lachgas erreichten neue Rekordwerte.
Gegenüber 2024 stieg die CO₂-Konzentration um 2,8 ppm. Der Zuwachs lag damit etwas über dem durchschnittlichen jährlichen Anstieg der vergangenen zehn Jahre. Der Bericht misst die Menge der Gase, die sich in der Atmosphäre ansammelt, und nicht allein die Emissionen eines bestimmten Jahres.
Die Methankonzentration erreichte 1.948 Teile pro Milliarde, die von Lachgas 339,1 Teile pro Milliarde. Damit lagen die Werte bei 267 beziehungsweise 126 Prozent des vorindustriellen Niveaus. Nach Einschätzung der WMO verstärken die hohen Konzentrationen den Wärmestau in der Atmosphäre; die lange Verweildauer von CO₂ wirkt sich noch über Jahrzehnte und Jahrhunderte auf das Klima aus.
Die WMO will die Ergebnisse in die Vorbereitung der UN-Klimakonferenz COP31 einbringen, die vom 9. bis 20. November in Antalya stattfindet. Die Organisation weist darauf hin, dass Messungen einzelner Stationen auch 2026 einen weiteren Anstieg des CO₂-Gehalts zeigen.
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