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Bayerns Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger tot in Berliner Hotel gefunden

Bayerns Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger tot in Berliner Hotel gefunden

Der stellvertretende Ministerpräsident Bayerns und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist am Mittwochabend (4. November) in seinem Hotelzimmer in Berlin-Mitte tot aufgefunden worden. Die Berliner Polizei und die Staatsanwaltschaft teilten mit, dass ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet wurde, um die Ursache und die Umstände des Todes zu klären.

An den Ermittlungen ist die 6. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin beteiligt. Nach Angaben der Behörden soll auch geklärt werden, ob ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden kann. Zur Todesursache machten Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst keine Angaben.

Aiwanger war 55 Jahre alt. Seit November 2018 gehörte er als stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie der bayerischen Landesregierung an. Den Landesverband der Freien Wähler in Bayern führte er seit 2006; Bundesvorsitzender der Partei war er seit 2010.

Die Freien Wähler regieren in Bayern seit 2018 gemeinsam mit der CSU. Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete den plötzlichen Tod Aiwangers in einer Mitteilung der Staatsregierung als absolute Tragödie und erklärte, man sei zutiefst erschüttert.