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Eurogruppe verlängert Frist für Schnabel-Nachfolge bis 27. November

Eurogruppe verlängert Frist für Schnabel-Nachfolge bis 27. November

Die Euro-Staaten erhalten mehr Zeit, um Kandidatinnen und Kandidaten für die Nachfolge von Isabel Schnabel im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) vorzuschlagen. Die Frist wurde vom 28. Oktober auf den 27. November verlängert. Ein Sprecher des Eurogruppen-Vorsitzes bestätigte die Verschiebung laut Reuters; die Regierungen sollen dadurch mehr Zeit für die Vorbereitung ihrer Vorschläge bekommen.

Schnabel soll die EZB am 3. Januar 2027 verlassen und am folgenden Tag beim Internationalen Währungsfonds die Leitung der Abteilung für Geld- und Kapitalmärkte übernehmen. Die EZB hatte den Wechsel zuvor angekündigt.

Die Nachfolge wird auch deshalb aufmerksam verfolgt, weil 2027 weitere Spitzenposten bei der EZB neu besetzt werden: Die Amtszeit von Chefvolkswirt Philip Lane endet im Mai, die von Präsidentin Christine Lagarde im Oktober. Dadurch könnten die Personalentscheidungen in umfassendere Verhandlungen über die Verteilung einflussreicher Positionen einfließen. Eine Einigung über Schnabels Nachfolge steht noch aus.

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