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HSBC enttäuscht mit Umsatz: Europas Börsen geben nach

HSBC enttäuscht mit Umsatz: Europas Börsen geben nach

Die europäischen Aktienmärkte sind am Dienstag unter Druck geraten, nachdem die Quartalszahlen der britischen Großbank HSBC bei den Erlösen hinter den Erwartungen zurückblieben. Der Vorsteuergewinn stieg im dritten Quartal zwar um 32 Prozent auf 9,6 Milliarden US-Dollar, doch der Umsatz erreichte 18,6 Milliarden Dollar und verfehlte damit die Analystenschätzungen.

Die HSBC-Aktie verlor in Hongkong rund sechs Prozent. Der Rückgang belastete auch den europäischen Bankensektor; der Branchenindex gab im frühen Handel deutlich nach. Der gesamte STOXX Europe 600 lag am Morgen 0,2 Prozent im Minus.

Die Erträge der Vermögensverwaltung stagnierten bei 2,7 Milliarden Dollar, nachdem die Sparte in den beiden Vorquartalen noch zweistellig gewachsen war. HSBC verwies zugleich auf niedrigere Betriebskosten und geringere Kreditrisikovorsorge. Der Gewinnanstieg wurde auch dadurch begünstigt, dass im Vorjahresquartal höhere Sonderbelastungen angefallen waren.

Die Bank kündigte einen Aktienrückkauf von bis zu einer Milliarde Dollar und eine Zwischendividende von zehn US-Cent je Aktie an. Ihre Profitabilitätsziele bis 2028 bestätigte sie. Anleger reagierten dennoch enttäuscht, weil Umsatzwachstum und Entwicklung im Vermögensgeschäft hinter den Erwartungen zurückblieben.

Shayan Emdadi / Unsplash