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EU-Handelsdefizit mit China steigt auf höchsten Stand seit 2022

Das Defizit der Europäischen Union im Warenhandel mit China ist im zweiten Quartal 2026 auf rund 103 Milliarden Euro gestiegen. Damit wurde der höchste Wert seit dem dritten Quartal 2022 erreicht.

Nach Angaben von Eurostat importierte die EU im zweiten Quartal Waren im Wert von rund 154 Milliarden Euro aus China. Die Exporte in die Volksrepublik lagen deutlich darunter.

Zu den wichtigsten Handelsgruppen auf beiden Seiten gehören elektrische Ausrüstungen sowie Maschinen und mechanische Teile. Auch Fahrzeuge und andere Industriegüter spielen eine wichtige Rolle im Handel.

Die Entwicklung erhöht den politischen Druck auf die EU, ihre Handelsbeziehungen mit China neu auszubalancieren. Die Frage des Handelsdefizits steht auch im Zusammenhang mit den laufenden Diskussionen über die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie.

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