Die Europäische Union will sich angesichts der weiterhin hohen Energiekosten stärker mit der Belastung von Haushalten und Industrie beschäftigen.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte vor dem Europäischen Parlament eine Debatte über die hohen Energiepreise an. Das Thema soll auch bei der Vorbereitung des Europäischen Rates am 15. und 16. Oktober eine wichtige Rolle spielen.
Die EU-Energy-Union-Taskforce hatte bereits Anfang Oktober über die Lage am Dieselmarkt und die Auswirkungen auf Preise beraten. Damit rücken Versorgungssicherheit und die Kosten für Energie erneut stärker in den Mittelpunkt der europäischen Wirtschaftspolitik.
Die Diskussion findet vor dem Hintergrund angespannter Energiemärkte und der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine statt. Für energieintensive Unternehmen sind die Kosten ein wichtiger Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Die EU-Kommission will nach Angaben von der Leyens Lösungen prüfen, die sowohl Familien als auch die Industrie entlasten können.
Quelle: Europäische Kommission




