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Nach Gen-Z-Demo in Köln setzt Polizei Wasserwerfer ein – Hunderte kontrolliert

Nach Gen-Z-Demo in Köln setzt Polizei Wasserwerfer ein – Hunderte kontrolliert

Nach dem Ende der Gen-Z-Kundgebung am Kölner Rheinufer hat die Polizei am Samstag Wasserwerfer gegen Störergruppen eingesetzt. Nach Angaben der Polizei Köln wurden im Bereich Thürmchenswall mehrere Hundert Menschen zur Identitätsfeststellung kontrolliert. Ein Beamter erlitt eine Handverletzung und war anschließend nicht mehr dienstfähig.

Die Versammlung unter dem Motto Bildung, Wehrpflicht und bezahlbares Leben hatte gegen 14.15 Uhr am Konrad-Adenauer-Ufer begonnen. Weil sich einzelne Teilnehmende vermummten und Pyrotechnik zündeten, wurde der geplante Demonstrationszug nicht zugelassen. Gegen 16 Uhr erklärte die Versammlungsleitung die Kundgebung für beendet.

Nach der Auflösung kam es laut Polizei zu Angriffen auf Einsatzkräfte. Die Behörde leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und schweren Landfriedensbruchs. WELT und Radio Köln berichteten zudem von einer Festnahme. Nach der ersten Polizeibilanz mit Stand 20.30 Uhr gab es keine Plünderungen oder größeren Sachbeschädigungen.