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Evonik-Übernahme: NRW-Landtag warnt vor Folgen für Arbeitsplätze

Der mögliche Einstieg von BASF bei Evonik hat am Mittwoch den nordrhein-westfälischen Landtag beschäftigt. Im Mittelpunkt der Debatte standen die Folgen für Arbeitsplätze, Unternehmensstandorte und die industrielle Wertschöpfung in NRW.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) erklärte, die Landesregierung sei gegen eine Übernahme. Evonik sei ein bedeutender Teil des Industriestandorts Nordrhein-Westfalen; mehr als 11.000 Beschäftigte arbeiteten für den Konzern im Land. Produktion, Forschung, Entwicklung, Verwaltung und Unternehmenszentrale sollten in NRW bleiben.

Die SPD forderte verbindliche Beschäftigungs- und Standortgarantien sowie eine klare Investitionszusage. Fraktionschef Jochen Ott warnte vor möglichen Folgen für die Beschäftigten und die industrielle Stärke der Region. Auch die CDU sprach sich für den Erhalt der Evonik-Standorte aus, verwies aber darauf, dass bislang keine verbindliche Übernahmeofferte vorliege. Die FDP stellte den Erhalt von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung über die Frage, ob Evonik eigenständig bleibe.

Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Unternehmens ist damit nicht gefallen. Die Debatte zeigt jedoch, wie stark die mögliche Übernahme auch als industriepolitische Frage für das Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen bewertet wird.

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