In der Europäischen Union laufen die Beratungen über den langfristigen Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034 auf Hochtouren. Die Kommission schlägt einen Finanzrahmen von fast zwei Billionen Euro vor und drängt die Mitgliedstaaten auf eine Einigung über die künftige Finanzierung.
Ein zentraler Streitpunkt sind neue Einnahmequellen der EU. Im Gespräch sind unter anderem Abgaben im Zusammenhang mit dem CO2-Handel, kohlenstoffintensiven Importen und Beiträgen großer Unternehmen.
Parallel beraten die EU-Staaten über Regeln, mit denen europäische Produkte bei bestimmten Förderungen und öffentlichen Beschaffungen stärker berücksichtigt werden könnten. Frankreich fordert dabei eine engere Definition von „Made in Europe“, während Deutschland einen breiteren Ansatz unterstützt.
Die Verhandlungen sollen in den kommenden Monaten weitergeführt werden. Ziel der Mitgliedstaaten ist es, den langfristigen Finanzrahmen noch 2026 politisch voranzubringen.




