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Deutschland erhöht humanitäre Hilfe für Jemen auf 38 Millionen Euro

Deutschland erhöht humanitäre Hilfe für Jemen auf 38 Millionen Euro

Deutschland stockt seine humanitäre Hilfe für den Jemen um weitere zehn Millionen Euro auf. Damit steigt die angekündigte Unterstützung auf insgesamt 38 Millionen Euro. Außenminister Johann Wadephul gab die zusätzliche Hilfe nach einem Treffen mit seiner jemenitischen Amtskollegin Afrah Abdulaziz Al-Zouba in Berlin bekannt.

Nach Angaben des offiziellen Informationsportals deutschland.de, das sich auf dpa beruft, forderte Wadephul die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen auf, ihre Angriffe auf Zivilisten im Jemen und in Saudi-Arabien unverzüglich einzustellen. Eine dauerhafte Friedenslösung könne nur politisch erreicht werden, erklärte der Minister. Deutschland sei bereit, diesen Prozess zu unterstützen.

Der Konflikt im Jemen dauert seit 2014 an und hat eine der schwersten humanitären Krisen weltweit ausgelöst. Die international anerkannte Regierung kämpft gegen die Huthi-Bewegung; zuletzt wurde erneut eine Zunahme der Gewalt gemeldet.

Wie stark die zusätzliche Hilfe die Lage vor Ort verbessern kann, hängt auch davon ab, ob humanitäre Organisationen die betroffenen Menschen sicher erreichen können. Der Bedarf an Unterstützung bleibt angesichts der langjährigen Krise hoch.