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Bundesschülerkonferenz plant eigene Demonstration für den 20. November

Bundesschülerkonferenz plant eigene Demonstration für den 20. November

Die Bundesschüler*innenkonferenz (BSK) will am 20. November in Berlin eine eigene Demonstration organisieren. Damit grenzt sie sich von den für Samstag, den 31. Oktober, angekündigten Protesten der Initiative „Gen Z regelt“ ab.

Die Schülervertretung begründet ihre Distanzierung mit nicht transparenten Organisationsstrukturen und der Sorge, dass die Anliegen junger Menschen politisch instrumentalisiert werden könnten. Zugleich unterstützt die BSK Forderungen nach besseren Schulen, mehr Chancengerechtigkeit und guten Lernbedingungen. Sie betont, dass sie friedliche Proteste für Bildungsgerechtigkeit befürwortet und Gewalt ablehnt.

Generalsekretärin Amy Kirchhoff zufolge sollen sich an der eigenen Demonstration auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Bundeselternrat und Fridays for Future beteiligen. Weitere Organisationen seien angefragt. Zunächst ist eine Veranstaltung in Berlin vorgesehen; zusätzliche Orte sind nicht ausgeschlossen.

Für die heutigen Kundgebungen der Initiative „Gen Z regelt“ werden nach Angaben der Organisatoren mehr als 160.000 Teilnehmende in 34 Städten erwartet. Die Proteste richten sich unter anderem gegen steigende Lebenshaltungskosten und eine mögliche Wehrpflicht und verlangen höhere Investitionen in Bildung. Behörden rechnen überwiegend mit friedlichen Veranstaltungen, warnen aber vor möglichen Versuchen extremistischer Gruppen, die Proteste zu beeinflussen.

Foto: Mika Baumeister / Unsplash