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Deutschland weist Italiens Kritik an Gasspeichern zurück

Deutschland weist Italiens Kritik an Gasspeichern zurück

Deutschland hat Vorwürfe aus Italien zurückgewiesen, die Bundesrepublik habe ihre Gasspeicher vor dem Winter zu spät gefüllt und damit die Preise auf dem europäischen Markt nach oben getrieben. Das Bundeswirtschafts- und Energieministerium bezeichnete die Anschuldigungen als unbegründet und erklärte, die Versorgung könne auch bei einem außergewöhnlich kalten Winter durch Flüssigerdgas, Pipelineimporte und das vernetzte europäische Gasnetz gesichert werden.

Ein Vertreter des italienischen Umwelt- und Energieministeriums hatte die niedrigen deutschen Speicherstände als einen Faktor für die hohen Gaspreise genannt. Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen auch die Beschaffungspolitik des staatlichen Energieunternehmens SEFE und die geplante Privatisierung von Energieunternehmen. Berlin bestreitet, dass SEFEs Gaseinkäufe die Preise in Europa nach oben treiben.

Der Streit fällt in eine Phase hoher Energiekosten und anhaltender Unsicherheit auf den internationalen Märkten. Beide Seiten verweisen auf unterschiedliche Einschätzungen dazu, wie gut Europa auf einen kalten Winter vorbereitet ist.