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Elterngeld soll steigen: 330 Euro Mindestbetrag und bis zu 1.900 Euro geplant

Elterngeld soll steigen: 330 Euro Mindestbetrag und bis zu 1.900 Euro geplant

Das Elterngeld soll in Deutschland erhöht werden. Nach den am 28. Oktober 2026 bekannt gewordenen Plänen des Bundesfamilienministeriums soll der monatliche Mindestbetrag von 300 auf 330 Euro und der Höchstbetrag von 1.800 auf 1.900 Euro steigen.

Bezugsdauer von bis zu 14 Monaten soll bleiben

Die Bundesregierung will außerdem offenbar auf die zuvor erwogene Verkürzung der Bezugsdauer von 14 auf zwölf Monate verzichten. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, sollen Eltern weiterhin insgesamt bis zu 14 Monate Basiselterngeld beziehen können. Auch für Alleinerziehende soll die bisherige Regelung erhalten bleiben.

Höhere Ersatzrate in den ersten Monaten geplant

Dem Entwurf zufolge sollen Eltern in den ersten vier Bezugsmonaten jeweils 80 Prozent ihres Nettoeinkommens vor der Geburt erhalten. Für die weiteren Monate ist eine Ersatzrate von 50 Prozent vorgesehen. Derzeit beträgt das Basiselterngeld in der Regel rund 65 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens; die konkrete Höhe hängt von der individuellen Situation ab.

Reform ist noch nicht beschlossen

Die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien sind noch nicht geltendes Recht. Der Gesetzentwurf befindet sich in der regierungsinternen Abstimmung. Wann die Änderungen in Kraft treten könnten, ist bislang offen. Bis zu einer gesetzlichen Änderung gelten die bisherigen Regeln weiter.

Das Elterngeld soll Eltern finanziell unterstützen, wenn sie nach der Geburt eines Kindes ihre Erwerbstätigkeit reduzieren oder unterbrechen. Derzeit liegt das Basiselterngeld bei 300 bis 1.800 Euro monatlich. Beim ElterngeldPlus sind es 150 bis 900 Euro.

Offizielle Informationen: Familienportal des Bundes – Elterngeld.