Die Europäische Union hat eine neue Unterstützungsmission für den Libanon beschlossen. Das zunächst auf drei Jahre angelegte Mandat soll die staatlichen Sicherheitsinstitutionen stärken und zur Stabilität des Landes beitragen.
Die Mission soll aus einem militärischen und einem zivilen Bereich bestehen. Der militärische Teil ist auf Beratung und Ausbildung der libanesischen Streitkräfte ausgerichtet, unter anderem bei der Grenz- und Seesicherheit sowie bei Überwachung, Aufklärung und der Bekämpfung von Schmuggel.
Der zivile Teil soll die inneren Sicherheitskräfte unterstützen. Geplant sind Beratung und spezialisierte Schulungen, unter anderem zu Cyberkriminalität und Schmuggelbekämpfung. Auch die Sicherheitsverwaltung im Hafen von Beirut soll gestärkt werden.
Die Mission soll mit den bestehenden EU-Hilfen sowie mit den Vereinten Nationen, den Mitgliedstaaten und weiteren internationalen Partnern abgestimmt werden. Ziel ist es, die Fähigkeiten der libanesischen Institutionen zu stärken und die staatliche Kontrolle zu unterstützen.
Mit dem Beschluss ist die Mission noch nicht operativ gestartet. Zunächst wird die Einsatzplanung fortgesetzt; für den Beginn des Einsatzes ist ein weiterer Beschluss vorgesehen.




