Das europäische Finanzunternehmen Revolut will die Kosten übernehmen, wenn betroffene Kunden nach einem Datenleck ihre Ausweisdokumente austauschen müssen.
Nach Angaben des Unternehmens waren 680 Kunden von dem Vorfall betroffen, darunter 55 in Frankreich. Hacker hatten eine kompromittierte E-Mail-Adresse einer italienischen Behördenstelle genutzt, um Revolut zur Herausgabe von Kundendaten zu bewegen.
Revolut betonte, die eigenen IT-Systeme seien nicht kompromittiert worden. Nach Angaben des Unternehmens wurde auch keine Lösegeldforderung gestellt.
Der italienische Innenminister hatte dem Unternehmen vorgeworfen, die Anfrage nicht ausreichend überprüft zu haben. Revolut erklärte dagegen, staatliche Stellen könnten in solchen Fällen eine Schwachstelle in der Sicherheitskette darstellen.





