Die Inflationsrate in Deutschland ist im Oktober nach vorläufigen Daten auf 2,8 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 30. Oktober mitteilte, lagen die Verbraucherpreise damit 2,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Gegenüber September gingen die Preise um 0,2 Prozent zurück.
Energiepreise steigen langsamer
Die Kerninflation, bei der Nahrungsmittel und Energie ausgeklammert werden, dürfte bei 2,1 Prozent liegen. Energie war im Jahresvergleich weiterhin 12,2 Prozent teurer. Im September hatte der Anstieg noch 14,9 Prozent betragen. Der Preisdruck bei Energie ließ damit nach, blieb aber deutlich spürbar.
Die vorläufigen Zahlen deuten auf eine leichte Entspannung bei der allgemeinen Teuerung hin. Ein Rückgang der Inflationsrate bedeutet allerdings nicht, dass das Preisniveau auf den Stand früherer Jahre zurückkehrt: Die Verbraucherpreise liegen weiterhin über dem Vorjahresniveau.
Vorläufige Ergebnisse
Destatis weist darauf hin, dass es sich um vorläufige Daten handelt. Die endgültigen Ergebnisse können noch angepasst werden. Die Inflationsrate wird anhand der Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat berechnet.
Symbolbild: Lebensmittel auf einem Markt; Unsplash / Vandit Bhayani.


