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Russische Angriffe beschädigen ukrainisches Stromnetz – Ausfälle in fünf Regionen

Russische Angriffe beschädigen ukrainisches Stromnetz – Ausfälle in fünf Regionen

Bei einem groß angelegten russischen Luftangriff in der Nacht zum 7. November sind wichtige Teile der ukrainischen Energieinfrastruktur beschädigt worden. In den Regionen Dnipropetrowsk, Donezk, Kyjiw, Schytomyr und Charkiw waren zeitweise Verbraucher ohne Strom. Betroffen waren auch Netze, die Strom aus Atomkraftwerken in die Hauptstadt und in die Zentralukraine übertragen.

Das Energieministerium meldete erhebliche Schäden an zahlreichen Anlagen in Kyjiw und Umgebung. Dadurch sei die Stromübertragung in die Hauptstadt und die Region erschwert worden. In einigen Gebieten wurde die Versorgung bereits teilweise wiederhergestellt. In vielen Landesteilen gelten weiterhin stundenweise Abschaltungen; für Industriebetriebe bestehen zusätzliche Leistungsbeschränkungen.

Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge setzte Russland 172 Drohnen und 36 ballistische Raketen ein. Die ukrainische Luftabwehr fing 149 Drohnen und vier Raketen ab.

Auch die Verkehrsinfrastruktur in Kyjiw wurde getroffen. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, dass die Nordbrücke wegen Schäden in beide Richtungen gesperrt worden sei. Beschädigt seien die Fahrbahn, eine Oberleitungsanlage für Trolleybusse und eine Stromleitung. In der Hauptstadt seien fünf Menschen verletzt worden, darunter ein 14-jähriges Kind.

Später erklärte Klitschko, die Wasserversorgung funktioniere wieder regulär; 60 Prozent der Mehrfamilienhäuser seien bereits an die Wärmeversorgung angeschlossen. Die Reparaturen an den beschädigten Energieanlagen dauern an. Der Angriff erhöht den Druck auf die ukrainische Strom- und Wärmeversorgung zu Beginn der kalten Jahreszeit.