Der Ausbau großer Rechenzentren für künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste stößt in Europa zunehmend auf Widerstand.
Rechenzentren sind eine zentrale Voraussetzung für Cloud-Dienste und KI-Anwendungen. Ihr Betrieb benötigt jedoch große Mengen Strom; für die Kühlung wird je nach technischer Lösung auch Wasser eingesetzt. Hinzu kommen Fragen der Netzanschlüsse, des Flächenverbrauchs und des zusätzlichen Verkehrs während der Bauphase.
In Berlin findet am Samstag, 7. November, eine bundesweite Konferenz zu den Folgen des Rechenzentrum-Ausbaus statt. GRÜNE LIGA und Nodes of Resistance laden von 10 bis 19 Uhr in den Impact Hub Berlin in Neukölln ein. Auf dem Programm stehen unter anderem die ökologische Bestandsaufnahme der Rechenzentren in Deutschland, die Rolle künstlicher Intelligenz und Möglichkeiten der Beteiligung an kommunalen Ansiedlungsverfahren.
Die Debatte betrifft auch Haushalte und Unternehmen mit türkischer Einwanderungsgeschichte – nicht durch eine spezielle Regelung, sondern über gemeinsame Fragen wie Stromkosten, Wasserressourcen und kommunale Infrastruktur. Konkrete zusätzliche Belastungen für einzelne Haushalte lassen sich aus den bislang vorliegenden Angaben jedoch nicht ableiten.


