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Ölpreis erreicht Fünfmonatshoch – Nahostrisiken belasten Märkte

Ölpreis erreicht Fünfmonatshoch – Nahostrisiken belasten Märkte

Die Ölpreise sind am Freitag auf den höchsten Stand seit rund fünf Monaten gestiegen. Anleger reagierten auf die Sorge vor einer erneuten Eskalation im Nahen Osten und auf Unsicherheit darüber, ob die hohen Investitionen großer Technologiekonzerne in künstliche Intelligenz die erwarteten Erträge bringen werden. Brent-Rohöl verteuerte sich zeitweise auf rund 114 US-Dollar je Barrel.

Berichte über mögliche neue US-israelische Angriffe auf den Iran nach den US-Zwischenwahlen sowie Angriffe der Huthi auf Saudi-Arabien verstärkten die Sorge um die Versorgungssicherheit. Auch die europäischen Erdgaspreise legten weiter zu und lagen damit im Oktober bereits deutlich höher als zu Monatsbeginn.

Für Europa sind steigende Öl- und Gaspreise besonders relevant, weil sie Energiekosten und Inflationsdruck erhöhen können. Gleichzeitig belasteten Zweifel an den Ausgabenplänen der Technologiebranche die Stimmung an den Aktienmärkten. Die weitere Entwicklung hängt unter anderem davon ab, ob sich die Spannungen im Nahen Osten verschärfen und wie sich die Erwartungen an Investitionen in KI verändern.