Russische Angriffe haben wichtige Brücken über den Dnipro in Kiew beeinträchtigt. Der Verkehr zwischen den beiden Stadtufern ist teilweise erheblich gestört.
Nach Angaben ukrainischer Behörden richteten sich Drohnenangriffe den zweiten Tag in Folge gegen Infrastruktur im Bereich der Südbrücke. Mehrere Brücken wurden teilweise oder vollständig gesperrt, wodurch es zu langen Staus und erheblichen Behinderungen für Pendler kam.
Die Auswirkungen sind für Kiew besonders groß, weil ein erheblicher Teil der Bevölkerung am linken Dnipro-Ufer lebt, während viele Arbeitsplätze und öffentliche Einrichtungen am rechten Ufer liegen.
Auch aus anderen Teilen der Ukraine wurden weitere Angriffe gemeldet. In Charkiw wurden nach Behördenangaben bei einem Angriff mit einer gelenkten Bombe Menschen getötet oder verletzt. Gleichzeitig setzte die Ukraine ihre Angriffe auf russische Energieanlagen fort.
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha forderte zusätzliche internationale Unterstützung für die Luftverteidigung. Kiew bereitet sich zugleich auf den kommenden Winter vor und warnt vor weiteren Angriffen auf kritische Infrastruktur.
Die jüngsten Angriffe erhöhen den Druck auf die Verkehrs- und Energieinfrastruktur der Ukraine, während das Land in einen weiteren Kriegswinter geht.



