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Wüst trifft Erdoğan in Ankara – NRW und Türkei wollen Zusammenarbeit vertiefen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst ist bei seinem Besuch in Ankara mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zusammengetroffen. Nach Angaben des WDR dauerte das Gespräch rund 50 Minuten und konzentrierte sich vor allem auf die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Türkei.

Wüst verwies anschließend auf die engen Verbindungen zwischen NRW und der Türkei sowie auf die rund eine Million Menschen mit türkischen Wurzeln im Bundesland. Nach seinen Angaben kamen auch schwierige Themen wie die Menschenrechtslage in der Türkei zur Sprache.

Die dreitägige Reise Wüsts führt ihn neben Ankara auch nach Istanbul und steht im Zeichen des 65. Jahrestags des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens. Begleitet wird der Ministerpräsident von einer Wirtschaftsdelegation.

Die Landesregierung sieht insbesondere bei Handel, Wirtschaft und weiteren bilateralen Kontakten Potenzial für eine engere Zusammenarbeit. Wüst sprach sich zudem für eine Weiterentwicklung der Zollunion zwischen der EU und der Türkei aus und verwies auf die Bedeutung von Rechtssicherheit.

Das Treffen mit Erdoğan war nicht Teil des ursprünglich angekündigten Programms und wurde kurzfristig bekannt.

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